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Das Waldschaf stammt direkt vom Zaupelschaf ab, das mit den Indogermanen zu uns kam. Beim Zaupelschaf handelt es sich um die älteste Schafrasse aus den Gebieten Süddeutschland, Österreich sowie Böhmen. In seiner jahrhundertelangen Entwicklung hat sich das Waldschaf den rauen Mittelgebirgslagen angepasst und hier seinen Lebensraum gefunden.
Es ist genügsam, robust, wetterhart und anpassungsfähig. Unter harten Bedingungen entwickelte sich ein extrem leichtfuttriges Schaf, welches das Grundfutter bestens ausnutzt. Aufgrund all dieser Eigenschaften sind Waldschafe besonders für biologische Klein- und Nebenerwerbslandwirtschaften mit extensiver Haltung auf reiner Grundfutterbasis empfehlenswert. Das Waldschaf ist ein kleines, meist weißes Schaf. Es kommen aber auch schwarze, braune und gescheckte Tiere vor. Weiße Tiere haben häufig an Kopf und Beinen Pigmentflecken. Beide Geschlechter können sowohl behornt als auch hornlos sein. Widder wiegen ca. 55 - 80 kg, Mutterschafe 35 - 60 kg. Waldschafe sind frühreif und lammen meist dreimal in 2 Jahren, z.T. auch zweimal pro Jahr. Ihre Fruchtbarkeit liegt in etwa bei 180 %. Die Nutzungsmöglichkeiten reichen beim Waldschaf von der „Dienstleistung Landschaftspflege“ über den Verkauf des von Feinschmeckern geschätzten Lammfleisches bis zur Verarbeitung der waldschaftypischen Mischwolle zu einem hochwertigen Tweedstoff.







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