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Alpines Steinschaf


Das Alpine Steinschaf repräsentiert neben dem Krainer Steinschaf noch den Typ des alten mischwolligen, asaisonalen Steinschafes ohne Bergamaskereinkreuzung. Diese beiden ursprünglichen Rassen der Steinschafgruppe haben eine sehr alte Abstammung, deren Ursprung auf das Zaupelschaf bzw. das neolitische Torfschaf zurückgehen und sind
damit die ältesten Schafrassen des Ostalpenraumes.

Das Alpine Steinschaf ist ein feingliedriges, kleines bis mittelgroßes Gebirgsschaf mit breitem und tiefem Körper. Mutterschafe erreichen ein durchschnittliches Gewichtvon 40 bis 60 kg, Widder von 55 bis 80 kg. Rassetypisch ist, dass Gesichtsfeld, Unterkiefer sowie die Füße unbewollt sind und nur Deckhaare tragen.

Lämmer sind im Gegensatz dazu im Gesichtsbereich und an den Extremitäten stärker bewollt. Typisch für das Alpine Steinschaf ist die grobe Mischwolle. Beim Alpinen Steinschaf kommen alle Farbschläge vor, wobei die Lämmer grauer Tiere schwarz fallen. Häufig treten Pigmentierungen des Gesichtsfeldes und der Ohren auf.

Vorrangiges Ziel für diese stark gefährdete Rasse ist die Erhaltung der genetischen Vielfalt. Es wird nach Anpaarungsempfehlungen gezüchtet, um die durchschnittliche Inzucht gering zu halten.

Die Zuchtziele sind bei extensiver Haltung (ohne Zufütterung von Kraftfutter) unter anderem:

• mageres feinmarmoriertes Fleisch mit leichtem Wildgeschmack
• Genügsamkeit und gute Futterverwertung
• gute Fruchtbarkeit (2 Ablammungen pro Jahr)
• gute Aufzuchteigenschaften
• Leichtlammigkeit
• Widerstandskraft und Langlebigkeit











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