


Die Pinzgauer Ziege stammt in ihrer Wildform von der Bezoarziege ab. Bei der Pinzgauer Ziege handelt es sich um eine autochthone (alteingesessene, am Fundort entstandene) Rasse des Pinzgaus.
Es ist eine großrahmige, ausschließlich behornte Gebirgsziege mit kräftigem Fundament. Die Farbe der Ziegen ist kastanienbraun mit schwarzem Aalstrich, schwarzen Abzeichen am Kopf, sowie schwarzen Beinen und Bauch. Die Pinzgauer Ziege ist besonders robust, anpassungs- und widerstandsfähig und gilt als frühreif. Die Böcke können bereits mit 6 Monaten decken.
Sie sind eine Dreinutzungsrasse: Milch, Fleisch und Landschaftspflege.Da diese Rasse sehr robust und widerstandsfähig ist, kann sie sehr gut zur Bewirtschaftung von Landschaftsschutzgebieten verwendet werden.
Mittlerweile gibt es auch wieder Schäfer, die sich dieser Rasse bedienen. Der Pinzgauer Ziege genügt im Sommer wie im Winter ein 3-Seitunterstand, es muss nur der Wind abgehalten werden, die Kälte halten diese Tiere sehr gut aus.
Die Pinzgauer Ziege weist auch noch einige ursprüngliche Verhaltensweisen auf: Liegeplatz freischarren, Scheuerplätze für die Hautpflege anlegen, Verstecken der neugeborenen Kitze für etwa 3 Wochen, Verzehren der Nachgeburt, Aufsuchen von Felsunterständen bei Wetterverschlechterung, streng geregelte tageszeitliche Wanderungen, strenge Rangordnung und starker Familiensinn.




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