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Die Bezeichnung „Pfau-“ leitet sich von „pfaven“ ab und bedeutet im Rätoromanischen „gefleckt“. Durch einen Schreibfehler wurde aus dem „V“ ein „U“. Die Pfauenziege kommt in einigen Alpenregionen Österreichs in autochthonen Reliktbeständen vor. Sie ist eine großrahmige, in beiden Geschlechtern gehörnte Bergziegenrasse mit dem für diese typischen Exterieur und ausgesprochenen Geschlechtsmerkmalen. Färbung: Die vordere Körperhälfte bis über das Schulterblatt ist hell (weiß) mit schwarzem Aalstrich, der sich im Nacken verbreitern kann. Die hintere Körperhälfte ist überwiegend schwarz, die Flanken sind hell, ebenso die Schwanzoberseite; der Aalstrich im dunklen Feld sollte womöglich hell sein. Beine: Unterarm und Schenkelaußenseite sind hell, die Klauen und Stiefel schwarz; die Stiefel der Vorderextremität sind zumeist von einem nahezu ovalen hellen Fleck unterbrochen. Das Babykleid von Kitzen ist oft deutlich heller, der weiße Flankenfleck oft noch nicht geschlossen. Mit zunehmendem Alter und besonders im männlichen Geschlecht dunkelt nicht selten die Stirnblässe zu. Die Scheckung der Pfauenziege wird dominant vererbt.
Haare fein und dicht, kurz bis mittellang. Besonders beim männlichen Geschlecht der Österreichischen Pfauenziegen ist neben dem Kinnbart ein längeres Haarkleid an Brust und Aalstrich häufig.




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